Blick ins Buch

Urzeittiere und Neandertaler, Kelten, Alamannen und Römer, Ritter und Adelsleute – sie alle waren schon auf der Schwäbischen Alb zuhause, die zahlreichen Höhlen, Ausgrabungen, Burgen und Schlösser zeugen von ihrem Dasein. In der Neuzeit haben auch Kirche, Militär, Landwirtschaft und Industrialisierung ihre Spuren hinterlassen.

Auch Gegenwart und Zukunft werden nicht spurlos an ihr vorbei gehen, und doch ist die Schwäbische Alb immer das geblieben, was sie seit jeher war: rauh und schön – eine Natur- und Kulturlandschaft, die nicht ohne Grund auch der UNESCO als auszeichnungswert aufgefallen ist. In einem außergewöhnlichen Buch geht der Naturfotograf Günther Bayerl zusammen mit Herausgeber Raimund Haser sowie acht namhaften Alb-Experten der Frage nach,

was oder wer die Alb in 40.000 Jahren – von der Steinzeit bis zur Neuzeit – verändert und gestaltet hat. Gegliedert ist „Spuren lesen auf der Schwäbischen Alb“ in neun thematisch eingeteilte Kapitel mit faszinierenden, aus seltenen Perspektiven fotografierten Bildern, die von wissenschaftlichen Texten über die jeweilige Epoche begleitet werden. Das 256 Seiten starke Buch mit ansprechender Haptik erscheint im November 2015.

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Felsen und Fossilien

Urmeer und bizarre Felsen – Entstehung und erstes Leben auf der Schwäbischen Alb

Dort, wo heute bis zu 1000 m hohe Erhebungen das Gebirge der Schwäbischen Alb bilden, bestimmte vor 200 Mio. Jahren ein tropisch anmutendes Meer die Landschaft. Wie sich daraus im Laufe der Jahrtausende ein höhlenreiches Mittelgebirge entwickelte, berichtet Dr. Siegfried Roth, Geschäftsführer des GeoParks Schwäbische Alb.

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Höhlen und Eiszeitkunst

Die älteste Kunst der Welt – Die Schwäbische Alb in der Altsteinzeit

Seit dem ausgehenden 19. Jh. graben Archäologen in Höhlen der Schwäbischen Alb nach den Hinter- lassenschaften steinzeitlicher Menschen. Was hierbei für Erkenntnisse über das erste Leben auf der Alb gewonnen wurden, erläutert die Paläoanthropologin Dr. Stefanie Kölbl, Direktorin des Urgeschichtlichen Museums in Blaubeuren.

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Keltengräben und Fürstensitze

Reich, mächtig und doch verschwunden – Die Kelten auf der Schwäbischen Alb

Ab dem 6. Jh. v. Chr. herrschte eine kleine keltische Elite von meist auf Höhen gelegenen Siedlungen über ihr Umfeld. Über ihre politische Macht und ihren großen Reichtum, aber auch über ihr mysteriöses Verschwinden erzählt die Archäologin und Leiterin des Freilicht- museums Heuneburg Dr. Christiane Schmid-Merkl.

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Römer und Limes

Hochkultur im Schatten des Limes – Die Schwäbische Alb in römischer Hand

Ab dem Jahr 70 n. Chr. gerät das Gebiet der Schwäbischen Alb nördlich der Donau ins Blickfeld der Römer. Über ihre militärische Besetzung von Südwesten nach Nordosten und die Errichtung einer neuen Grenzlinie, des sog. „Alb-Limes“, berichtet Dr. Marcus Meyer, Experte in provinzialrömischer Archäologie im Landesamt für Denkmalpflege des Regierungspräsidiums Stuttgart.

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Stauferland und Rittersleut

Burgen soweit das Auge reicht – Die Schwäbische Alb im frühen und hohen Mittelalter

Die Hochflächen der Schwäbischen Alb weisen bereits im Früh- und Hochmittelalter eine rege Besiedelung auf, zahlreiche Adelsfamilien hatten hier ihre Herrschaftssitze. Über den rasanten Aufstieg Friedrichs von Hohenstaufen und den intensiven Kampf um die zentrale Machtposition in Schwaben berichtet Dr. Stefan Lang, Kreisarchivar der Hohenstaufenstadt Göppingen.

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Burgen und Schlösser

Adelssterben und Bevölkerungsarmut – Die Schwäbische Alb zwischen Mittelalter und Neuzeit

In den 200 Jahren von etwa 1400 bis 1600 veränderte die Schwäbische Alb ihren territorialen Charakter grundlegend, nur wenige Grafenfamilien blieben übrig. Über das Leben auf ihren Schlössern und die gleichzeitige Armut der Bevölkerung erzählt der Historiker Dr. Casimir Bumiller, der bereits zahlreiche Ausstellungen zum Thema konzipiert hat.

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Klöster und Kirchen

Barocke Pracht und tiefe Frömmigkeit – Religiöser Einfluss auf der Schwäbischen Alb

Erst nach Ende des Dreißigjährigen Krieges entfaltete sich das Barockzeitalter auch sichtbar in der Architektur. Warum dies fast ausschließlich im katholischen Teil der Alb der Fall war und wie gegensätzlich dazu sich die evangelischen Regionen entwickelten, erläutert Dr. Casimir Bumiller – als profunder Kenner der Schwäbischen Alb hat er auch diesen Text verfasst.

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Militär und Biosphäre

Ein Kapitel für sich – Militärgeschichte auf der Schwäbischen Alb

Der 3. August 1895 sollte das Leben in und um Münsingen entscheidend verändern: Eine Unterschrift Wilhelms II. ebnete den Weg zur Errichtung des Truppenübungsplatzes auf dem Münsinger Hardt. Was dies für Konsequenzen hatte, berichtet der Journalist und Reserveoffizier Joachim Lenk, der den Militärstandort Münsingen wie seine eigene Westentasche kennt.

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Wasserkraft und Dampfmaschinen

Not macht erfinderisch – Industrialisierung der Schwäbischen Alb

Die Landwirtschaft war auf der Alb immer ein schwieriges Unterfangen. Wie die Albbauern aus der Not eine Tugend machten und im Handwerk zusätzliche Einnahmequellen fanden, die die Industrie auf der Schwäbischen Alb bis heute prägen, erläutert der Journalist Uwe Oster, ehemals stellvertretender Chefredakteur des Geschichtsmagazins „Damals“.

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Fotograf und Herausgeber stellen sich vor


Der Fotograf


Günther Bayerl wurde 1983 in Aalen im Ostalbkreis geboren und ist somit am Trauf der Schwäbischen Alb aufgewachsen. Schon als Kind unternahm er gerne Ausflüge zu diversen „Alb Highlights“. Nach dem erfolgreichen Abschluss zweier verschiedener Ausbildungen entdeckte er die Liebe zum Reisen und zeitgleich zur Landschaftsfotografie. 2006 begann er deshalb mit dem Studium „Digital Media“ mit Schwerpunkt Fotografie an der Hochschule Ulm. 2009–2010 erfolgte dann ein „around the world trip“ mit zwischenzeitlichem Studium der künstlerischen Fotografie in Hobart, Tasmanien (Australien).

Seit Abschluss des Studiums 2011 ist Günther Bayerl weltweit selbständig tätig als freiberuflicher Fotograf für diverse namenhafte Unternehmen und Magazine. Obwohl bzw. gerade weil er bereits viele außergewöhnliche und exotische Orte der Welt gesehen hat, ist er sich der Schönheit seiner Heimat stets bewusst gewesen. Während der Arbeit an diesem Buch wurde er dennoch immer wieder von den tollen Sehenswürdigkeiten auf der Schwäbischen Alb und ihren kulturellen Hintergründen überrascht und ist nun von seiner Heimat begeisterter denn je.

Der Herausgeber


Raimund Haser war zunächst Banker und anschließend Wirtschaftsredakteur der Schwäbischen Zeitung, bevor er sich 2008 mit agenturInhalt selbstständig gemacht hat. Ob als überregional tätiger Journalist oder als regional engagierter Unternehmensberater – die Verschmelzung zwischen traditioneller Lebensweise, ungeheurem Fleiß und Einsatzwillen sowie dem Erfolg mittelständischer Unternehmen im Südwesten fasziniert ihn.

Mit der Reihe "Spuren lesen" will er dafür werben, das Verständnis der Verschmelzung zwischen der Naturlandschaft und dem Werk des Menschen – zusammengenommen also der Kulturlandschaft – zurück in die Köpfe zu bringen.

Spuren lesen – auf der Schwäbischen Alb

Ab sofort überall im Buchhandel erhältlich.



  • 256 Seiten
  • 160 Bilder kulturhistorischer Sehenswürdigkeiten –
    im Kontext der Landschaft aus einzigartigen Perspektiven fotografiert
  • 9 Kapitel – von Urmeer bis ins 21. Jahrhundert
  • ausgewählte Autoren (Museumsleiter, Professoren, Journalisten)
  • hochwertige Geschenkidee, auch mit eigenem Umschlag oder mit Banderole erhältlich
  • Als Geschenk bestens geeignet
  • Erscheinungstermin: November 2015
  • Auflage: 3.500 (ISBN 978-3-00-050831-8)
  • Endpreis: 34,80 Euro


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„Spuren lesen auf der Schwäbischen Alb“

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